Motorradhersteller Sowjetunion

Die Sowjetunion (UDSSR) wurde 1922 gegründet. Zuvor war im Zuge der Oktober-Revolution 1917 die Herrschaft des letzten russischen Zaren (siehe auch Motorrad-Herstellerland Russland) beendet und die Russische Sozialistische Föderative Sowjetrepublik (RSFSR) ausgerufen worden. Zur Supermacht stieg die Sowjetunion nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges auf und behielt diesen Status bis zur Auflösung des Vielvölkerstaates im Jahr 1991. Deshalb gehören heute selbstständige Staaten wie zum Beispiel die Ukraine oder Weißrussland bis dorthin zur Industriegeschichte der UDDSR. So geht etwa das erste erfolgreiche Motorradmodell, ein Gespann mit der Bezeichnung M-72, der heute noch produzierenden Ural-Werke auf eine 1939 erworbene BMW-Lizenz zurück. Der Markenname Ural entstand 1941, da zu dieser Zeit die Deutsche Wehrmacht bereits immer weiter auf Sowjet-Territorium vorrückte und die Fabrikanlagen weit nach Osten in die Stadt Irbit ins Ural-Gebirge verlagert wurden. Ural-Motorräder waren im Verlaufe der Jahrzehnte übrigens ein Exportschlager der Sowjets. Relativierend muss man aber sagen, dass die Abnehmer in der Hauptsache die von Moskau aus gelenkten Ostblock-Satelliten-Staaten der UDSSR oder andere kommunistische Länder auf der Welt waren. Die Marke IZH, die zum Konzern Ischmasch gehörte, kann man ebenfalls als eine Erfolgsstory bezeichnen. Es wurden ab 1928 rund elf Millionen Motorradexemplare gefertigt. Dem gegenüber stehen allerdings viele vergebliche Versuche in der Sowjetunion, motorisierte Zweiräder von wirklich hoher Qualität zu produzieren.
Hier die Hersteller Sowjetunion:
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