Motorradhersteller Indien

Über 1,2 Milliarden Menschen leben in Indien (laut Volkszählung 2011), damit ist es das zweit-bevölkerungsreichste Land der Erde. Bis 1947 unter britischer Kolonialherrschaft, entwickelte sich die Geschichte der Motorradhersteller in Indien stark unter dem Einfluss der europäischen Konstrukteure und Ingenieure, insbesondere der englischen. Diese verlagerten noch vor den Weltkriegen Produktionsstätten nach Indien und brachten so die Begeisterung für motorgetriebenes Zweiradfahren mit in dieses Land.
Der Motorradhersteller Royal Enfield, der zunächst in Grossbritannien ansässig war, wurde zum Aushängeschild der indischen Motorrad-Industrie. Ein nun eigenständiger Ableger von Royal Enfield wurde der Motorradhersteller Enfield India, der als Begründer der Motorradära im unabhängigen Indien seit 1947 gilt. Häufiger und aus dem Straßenbild nicht wegdenkbar sind jedoch die Tuc Tucs, eine Mischung aus Motorrad und Auto. Motorradhersteller in Indien produzieren neben „echten“ Motorrädern oft auch diese Auto-Rikschas, wie z.B. der Hersteller Bajaj Auto Ltd. Nebenbei gilt dieser Hersteller als zweitgrößter Hersteller in Indien und zählt damit auch zu den größten Herstellern der Welt. Die Auto-Rikschas und Motorräder der Indischen Motorradhersteller werden als multifunktionale Verkehrsmittel genutzt, nicht selten werden auf einem Motorrad ganze Familien transportiert. Der älteste, noch produzierende Motorradhersteller (Royal Enfield) der Welt kommt aus Indien und eines der weltweit am meisten verkauften Motorräder, die Enfield Bullet 500 stammt aus deren Werkshallen.
Ein Foto vom eigenen Motorrad mit dem Taj Mahal im Hintergrund? Welcher Motorradreisende träumt nicht davon, eine Motorradtour mit solchem Highlight zu erleben.
Hier die Hersteller Indien:
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