Motorradhersteller Argentinien

Argentinien

Als die Revolutionsikone Che Guevara 1952 zu seiner legendären Motorradreise kreuz und quer durch Südamerika aufbrach, setzte er sich am Startort Buenos Aires auf ein Motorrad es englischen Motorradherstellers Norton, eine Norton 500. Wäre der gebürtige Argentinier etwas später losgefahren, er hätte aus einer Reihe von Motorradmarken seines Heimatlandes wählen können.

Denn: Ab Mitte der fünfziger Jahre entwickelte sich in Argentinien eine Motorrad-Herstellerindustrie, die für jede Gelegenheit das richtige Motorrad am Start hatte. Für den Trip a la Che, wäre wohl ein Motorrad des Motorradherstellers Zanella  die erste Wahl gewesen. Dieses Unternehmen bot schon ab 1954 viele Modellformen, nachdem zuvor seit Ende der vierziger Jahre unter Lizenz des Italo-Motorradherstellers Ceccato Zweitaktmotoren gebaut wurden. Heute produziert Zanella neben Motorrädern noch Mopeds, Motorroller und Quads. Besonders gut laufen die Exportgeschäfte in Brasilien, Chile und Uruguay. Aber auch andere Motorräder „Made in Argentina“ haben die Geschichte der Zweirad-Industrie mitgeschrieben und schreiben sie weiterhin mit.

Argentinien und seine Nachbarländer waren 2012 Teilabschnitte der Rallye Paris-Dakar, der wohl legendärsten Rallye der Welt, bei der auch Motorräder zum Einsatz kommen.

Wer selbst eine Reise mit dem Motorrad durch Argentinien erleben möchte, findet viele geführte Motorradtouren, auch diese führen über Abschnitte der Paris-Dakar-Route. Das Land selbst bietet viele Naturschauplätze und hat als Motorradreiseland einen gewissen Abenteuer-Ruf. Es bleibt einem selbst überlassen, ob man sich samt Motorrad an einem der faszinierenden Wasserfälle ablichten lassen möchte, verstaubt und voller Gras in der Pampa, oder relaxed vor einem der originellen Häuser in La Boca, einem der kuriosesten Distrikte in Buenos Aires.

Hier die Hersteller Argentinien:

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